Interessantes und Wissenswertes über die Hummelgarnele
Gepostet von Florian | Gepostet in Allgemein | Gepostet am 27. Sep 2011
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Die Hummelgarnele, mit wissenschaftlichem Namen „Gnathophyllidae“, ist ein Krebstier und hat ihren ursprünglichen Lebensraum in subtropischen und tropischen Meeren. Sie ist klein und trägt häufig den Beinamen Zwerggarnele. Die Hummelgarnele ist auffällig gemustert. Ihre Punkt- und Streifenmuster tragen dazu bei, dass sie sich gut tarnen kann. Ihre bevorzugte Nahrungsquelle bilden die Saugfüße von Seesternen und Seeigeln.
Manche Experten sind der Meinung, dass Hummelgarnelen wegen ihrer speziellen Futtervorlieben nicht ohne Weiteres in Gefangenschaft gehalten werden können. Einige Arten nehmen jedoch Ersatzfutter an. Andere Stimmen behaupten, dass die Haltung der Tiere sehr einfach sei. Eine erfolgreiche Zucht der Hummelgarnelen sei bereits ab einem 12-Liter-Becken unproblematisch. Auch an den pH-Wert und die Wasserhärte sollen die Tiere keine großen Anforderungen stellen. Bewährt haben sich Haltungsformen bei leicht saurem Wasser und einem Wasserhärtegrad von gH 8. Jedoch wird auf die Anfälligkeit für Kupfer im Wasser verwiesen. Eine günstige Wassertemperatur ist bei Werten von 23° C bis 25° C erreicht.
Generell ist eine Vergesellschaftung der Hummelgarnele mit all jenen Fischen möglich, die den Tieren nicht nachstellen. Beobachtungen ergaben, dass die Tiere scheu werden, wenn eine Vergesellschaftung mit „hektischen“ Fischarten erfolgte. Die Einrichtung des Beckens sollte reich an Pflanzen sein und etwas Holz beinhalten. Javamoos hat sich bei vielen Haltern als Bepflanzung der Hummelgarnelenbecken bewährt.
Zur Zucht und Aufzucht der Garnelen des spezialisierten Typs der Hummelgarnelenfortpflanzung eignet sich sehr feines Futter. Die Jungtiere sind je nach Unterart in 3 bis 6 Monaten geschlechtsreif. Der primitive Typ der Hummelgarnelenfortpflanzung erfolgt mit dem Unterschied, dass Hunderte von Larven verschiedene Stadien durchlaufen müssen, während beim spezialisierten Typ die Jungtiere als Miniaturausgaben ihrer Eltern zur Welt kommen. Für die hauseigene Zucht empfiehlt sich die spezialisierte Form der Fortpflanzung, da zur primitiven Fortpflanzung meist Brackwasser benötigt wird.
