Quintessenz.



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as years go by

Ich hab es geschafft!
Heute war mein letzter richtiger Arbeitstag. Morgen und Freitag ist nur noch ein bisschen Schleppen, Geburtstag feiern und Abschied von den anderen Zivis und FSJlerinnen nehmen.
Eigentlich müsste ich mich freuen – nicht mehr wickeln mit Inkontinenzartikeln versorgen, nicht mehr füttern Nahrung anreichen.
Ich hab, bevor ich anfing, gedacht, dass das auch nur neun Monate (bzw. evtl. ein Jahr) auf dem Lebensweg sind (ist). Sind es auch. Irgendwie. Und irgendwie auch nicht.
Es war echt ein geiles Jahr, ich hätte vorher nie gedacht, dass ich mit Menschen mit Handicap überhaupt umgehen kann.
Ich war immer auf dem am-besten-nicht-mit-Kranken-,-Kindern-oder-generell-mit-Menschen-arbeiten-wollen-Trip. Und jetzt? Will ich selbst mal Sonderpädagoge werden… so kann’s gehen.
Allein berufstechnisch gesehen hat sich das Jahr gelohnt, aber auch die vielen kleinen Menschenkinder waren und sind es wert, kennengelernt zu werden.
Ich werde sie alle vermissen, vorneweg das Team, welches wohl als das Beste in meinem Leben in meiner Erinnerung bleiben wird. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es eine bessere Kombo geben könnte als uns.

Dementsprechend denke ich mir auch nicht “juhu geschafft!”, sondern vielmehr “leider vorbei…”.
Ich hätte liebend gerne noch ein Jahr drangehängt, insbesondere falls ich meinen Studienplatz nicht bekommen sollte. Anfangs sah es noch gut aus, aber nach und nach kamen mehr Zivis und mittlerweile sind’s genug…

Posted by Sven on 14. Juli 2010.

Categories: Das Leben an sich, Gedanken

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